TUBATSE (SA) in progress

Community Centre Construction at Child Aid Tubatse

Engagement – Participation – Sustainability – Tour ’09

The concept for the first workshop in Tubatse, based on the coaching idea, envisages, according to the available dates 5 days in Tubatse.

Arrival in Tubatse (coming from Haenertsburg) onWednesday, 2.12.2009

Leaving Tubatse (for Jo’burg) on Monday, 7.12.2009

This leaves us with 5 days for working:

– the dates in the program are interchangeable until now, and want to indicate the time needed, but I hope in Nandumiso’s skill to define the best days for each step.

– we envisage:

– one day for definition of program, meeting of stakeholders, etc

– two days for the ‘mapping workshop’ with all the community. Up to 80 people can/should participate. Day one: assessment of skills, resources, materials, etc; day two: the project outline, with final sketches and a model, and a name!!

– two days for internal assessment, a next steps plan, and visits to local communal institutions, shops, service facilities, etc

– the definition of what happens on what day is as I said open, and I would want to verify which two days will suit best for the mapping workshops, as we need some 80 members of the community to take part, for two days, is it fine to use Friday and Saturday??

– I would then use Sunday for an internal assessment day, nd a braai with all the community??? to celebrate the beginning of the project.

– requirements for the workshop and how this can be developed.

– we need six flip charts if possible, as we will devide the community members in six groups: ladies, gentlemen and then each in three age groups, so that we have six different teams that will work.

– I guess we will be working a total of 6 hours, three in the morning, three in the afternoon, as to really work out all the information necessary and available!

Looking forward to start this thrilling project,

Dustin

Vienna, 24.10.2009

 

 

Engagement – Participation – Sustainability – Tour ’09

Day one: assessment of skills, resources, materials, etc;

Day two: the project outline, with final sketches and a model, and a name!!

DAY ONE:

SKILLS: What skills do we find around the premises? Who can do what? How do we find them? Who is in contact with? What facilities can we find?

– brick-layers, brick-makers, tire repairs, car wash, exhaust pipe welders, car mechanics, machine makers, electricians, plumbers, doctors, teachers, architects, designers, web-designers, bloggers, farmers, etc.

MATERIALS: What can we use for building? What natural materials are found? What artificial materials are found? What waste can be re-used/re-cycled? In what condition are the things we find?

– clay, sand, stone, grass, branches, trees, wood, timber, glas, bottles, paper, cardboard, metal, plastic, water, sheeting, cloth, fabrics, net, shading, etc.

RESOURCES: Where do we find what? Energy supplies? Where are the skills? Where are the materials? How do we link to the world? How do we move skills and materials? Where are the shops to buy what we don’t have? How do we raise the money?

The actual ‘mapping’ will happen when each group will draw a ’map’ indicating the availability and distances from/to the actual building site of each and every aspect, without forgetting the essentials of Culture, Ecology, Technology, Politics, Economics, Community, Spiritual means and the result of all this in the Community Centre that we want to realise together!

DAY TWO:

SITE: What are the qualities of the site? What is not so good on the site? Where is the place with best shadow? Where do want to sit on the site? What facilities do we want to find in the community centre? What orientation does it need? Do we have water or a well? What are the ground qualities? What can we do with the free space in-between?

All this will be developed in 6 groups and then each group will present their ideas, and we will then build a scale model of the centre in order to visualise our ideas in one single project outline, for which we will find a name that will symbolise the concept and the idea of what has been developed.

Finally we will define the responsibilities as well as a clear working plan, so that when we meet again in 3-4 months we can proceed in starting the second phase and eventually realise the building!

“Engagement in a common idea,

participation of all involved,

to realise a really sustainable project.”

 

 

 

Das Konzept:
Die Idee ist es ein Community Centre Project, also ein Gemeindezentrum Projekt, auf Basis von Coachings und Workshops gemeinsam mit der betroffenen Community zu erarbeiten, zu entwickeln, zu planen, zu finanzieren und zu realisieren. Dabei sollen möglichst ausschließlich lokale Kompetenzen und Ressourcen genutzt, entwickelt und ausgebaut.
Das bedeutet einen Ansatz der weniger Investment und Reiseaufwand durch Europäische Partner. Gleichzeitig aber mehr Verantwortung und vor allem eine echte Einbeziehung der Community wo das lokale Projektmanagement und die Kompetenzen angesiedelt sind, mit einem eindeutigen Fokus auf Capacity Building, also dem Ausbau der Kompetenzen, welches von Innen passieren wird.

Das Projekt:
Das Ziel ist es ein Community Centre bei dem Child Aid Tubatse Projekt in der Provinz Limpopo, Süd Afrika zu realisieren. Das Gebäude wird eine Fläche von ca. 250 – 300 m2 ausmachen und soll folgende Funktionen beherbergen können

•    Versammlungshalle für 100 Personen – der Flächenbedarf beträgt ca 120 m2.
•    Zwei Schulungsräume – jeder dieser Räume braucht ca. 50 m2. Ein Raum wird als Kommunikationscentre dienen mit Computern, Fernsehen, Radio, Büchern, Zeitschriften und Internet Zugang. Der zweite Raum wird als Produktionscentre dienen wo Nähen, aber auch meetings und Trainings  mit ca. 20 Personen passieren werden.
•    Ein Büro – Ein Raum mit ca. 40 m2. Dieser Raum steht dem Child Aid Team zur Verfügung und für administrative Zwecke.
•    Küche und Toiletten –   Eine Fläche von ca. 40 m2 wird diese Funktionen beinhalten und bedarf der nötigen Infrastruktur.
•    Beschatteter Aussenbereich –   Eine Fläche für soziale Events, workshops, aber auch als Fläche wo gegessen werden kann.

Der Bau:
Die gesamte Struktur wird aus lokalen Baustoffen realisiert werden, wobei kosten Effizienz und Transport wesentlich sind. Die Einbeziehung der Community ermöglicht auch das Herstellen von ‘eigenen’ Baustoffen wie etwas Lehmziegel oder dergleichen um die Involviertheit zu erhöhen. Mitarbeiter und lokale Volontäre werden aktiv das Projekt realisieren. Auf dem Grundstück sind derzeit ein Brunnen und ein kleines Gebäude vorhanden, das als Lager und als Wohnmöglichkeit für die Projektmitarbeiter genutzt werden dann. Parallel zum Gebäude wird auch ein ca. 0,5 ha großer Gemüsegarten entstehen.
Das Thema Nachhaltige Energie wird durch SolarEnergy abgedeckt werden, da durchschnittlich ca. 2.500 Sonnetage in Südafrika zu zählen sind, aber auch die Ausrichtung des Gebäudes selbst wird diesem Ansatz gerecht werden und die aktive Energie der Sonne (2x so viel wie in Österreich) nutzen und auch alternative Konzepte wie Solarkocher, Warmwasseraufbereitung, natürliche aktive Kühlung sollen das gesamte Projekt Energieautark machen.

Der Prozess:
Die Idee des Coaching Modells für ein Projekt der Internationalen Entwicklungszusammenarbeit basiert auf der Idee, das Lokal sämtliche Ressourcen und Skills sowie die Arbeitskraft vorhanden ist, und es nur um die Richtige Motivation, einer guten Idee geht, um ein spannendes Projekt in Tubatse zu realisieren. Auf der Basis von 2 realisierten Projekten und einem dritten im Werden, habe ich die Erfahrunggesammelt, mit jeweils ca. 25 Studierenden aus Europa innerhalb von nur 6-7 Wochen ein ganzes Skills Centre (ca. 350 m2) sowie die Lesedi Nhahle Training Creche, eine Kindergarten-Trainings-Einrichtung (420 m2) was es bedeutet in Südafrika zu bauen.
Bei diesem Projekt wird aber nicht auf Arbeitsleistung von freiwilligen Studierenden aus Europa gesetzt sonder der Aspekt des Capacity Buildings innerhalb der lokalen Community in den Vordergrund gestellt. Das Thema Coaching wir in drei Phasen mit unterschiedlichen Tools vor Ort Arbeiten und basiert auf dem Transdisciplinary Design Framework:

a) Identifikation und Strukturierung: Erarbeiten des Programmes, Mapping der Ressourcen, Vereinbarungsworkshop, 1:1 Simulation, Namensfindung;
b) Analyse: Planungsworkshop, Skillsprogramm, Ressourcen, 1:1 Modell, Memo of Understandings;
c) Resultate zur Umsetzung Bringen: Baubeginn, Arbeitsteamworkshops, Skillsworkshops,
Planungsbesprechungen, Ownershipworkshops;

Dazwischen werden Planungsphase bestehen, in denen von meiner Seite ein Umsetzungs Manuel enstehen wird, suf Open Source Basis, damit nachfolgende Projekte bereits auf diesem Manual Aufnauen können.
Ziel ist es eine Ökologisch autarke Struktur aus den lokalen Ressourcen entstehen zu lassen, wobei das Projekt durch alle Partner in meinem Netwerk, dem S.L.U.M._network ind dem GlobalVillage Netzwerk unterstützt wird um auf die Erfahrungen dieser Projekte zurückgreifen zu können.

Die Community:
Das Projekt Child Aid Tubatse erreicht rund 3.000 Familien. Der Bau des Community Centres wird die gesetzten Ziele einer nachhaltigen Verbesserung erreichen. Einige dieser Verbesserungen beinhalten (die Daten sind Schätzungen auf einer ein-jahres Basis):
•    200     Volontäre – alle aus der Community
•      40     Teilnehmer in den Business Skills Kursen
•    125     Teilnehmer bei den Skills Ausbildungen
•    300     Familien bei anderen Kursen (Gesundheit, HIV/AIDS, Englisch, etc.)
•    500     Kindergartenkinder
•    800     Kinder bei Kinder und Jugendprogrammen
Im Sinne des Involvements sind alle Gemeindemitglieder an dem Projekt interssiert und werden davon profitieren, insbesondere im Bereich Capacity Building und Skills Transfer. Die Beteiligung an dem Projekt bedeutet aber auch den Aufbau eines Verantwortungsbewusstseins und des Besitzes, was ein wesentlicher Teil Aspekt ist, dass die Community sich Teil des Prozesses fühlt, und so die Wertschätzung steigt und dadurch das Investment von Zeit und Energie auch für die Wartung des Projektes gegeben sein wird.

Dustin A. Tusnovics
Architekt

One response to “TUBATSE (SA) in progress

  1. Pingback: Social/Sustainable Living in Urban Metropolis_network « S.L.U.M._net Blog

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s